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Hilfe bei Produktpiraterie und Markenfälschung – Wirtschaftsdetektei Recaudo

Unter dem Begriff Produktpiraterie werden die Nachahmung und der Verkauf einer Markenware zu günstigen Preisen verstanden. Damit fährt die Fälschung Gewinne ein, die eigentlich Ihrem Unternehmen zustehen. Das hat in erster Linie negative Auswirkungen auf das betroffene Unternehmen selbst, richtet aber auch in der gesamten nationalen und internationalen Wirtschaft große Schäden an. Hier werden gezielt steuerrechtliche und einfuhrrechtliche Bestimmungen umgangen.

Konkrete Fälle von Produktpiraterie

Ein Konzern, der schon häufig mit Markenfälschungen zu kämpfen hatte, ist der deutsche Schuhhersteller Adidas. Die Schuhe mit den drei Streifen auf der Seite wurden in der Vergangenheit mehrfach nachgeahmt. Immer wieder werden Fälschungen aus China, Indien und anderen asiatischen Ländern entdeckt. Der Konzern ist sich dessen bewusst und hat auf seiner Internetseite ein paar Unterseiten zur Aufklärung von Verbrauchern eingerichtet und erklärt unter anderem, wie Sie häufige Fälschungen erkennen. Nach der Entdeckung des Markenbetrugs lässt Adidas die Plagiate vernichten und fordert Schadensersatz vom Hersteller.

Eine bittere Erfahrung machte auch der US-amerikanische Modedesigner Michael Kors. Unter der Domain internationalfans.com wurden vor einigen Jahren Plagiate seiner Handtaschen vertrieben. Der Verkauf wurde durch Nachlässe von über 60 % angekurbelt. Dieser Online-Shop wirkte auf den ersten Blick so echt, dass vermutlich viele Produkte verkauft wurden. Inzwischen ist die Seite wieder aus dem Netz verschwunden.

Wie lassen sich Markenfälschungen erkennen?

Markenfälscher zielen auf einen hohen Gewinn beim Verkauf der Produkte ab. Meist werden daher minderwertige Materialien verwendet. Im Falle von Schuhen beispielsweise ist es dem Hersteller egal, ob der verwendete Kleber gesundheitsschädlich ist. Dies können Sie häufig am Aussehen und Geruch erkennen.

Das Logo von Markenherstellern ist tatsächlich ihr „Markenzeichen“. Viele Hersteller arbeiten in ihr Logo Details und Besonderheiten ein, die ein ausländischer Hersteller ohne Kenntnisse der jeweiligen Sprache nur schwer kopieren kann. In der Vergangenheit gab es mehrere Fälle von gefälschten europäischen Marken (z.B. Dolce & Gabbana), bei denen der Name Schreibfehler enthielt.

Der Preis von Markenartikeln ist in aller Regel durch den Herstellungsprozess gerechtfertigt. Werden die gleichen Produkte für ein Viertel des Normalpreises angeboten, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Fälschung.

Weltweit gelten für Verkäufer ähnliche Richtlinien bezüglich des Verkaufs von Waren. Dazu gehört das Ausstellen einer Rechnung nach Landesrecht über die gekaufte Ware. Stellt Ihnen der Verkäufer auch auf Nachfrage keine Quittung aus, sind Sie sehr wahrscheinlich auf einen Fälscher gestoßen.

Treffen Sie in einem Geschäft auf einen oder mehrere dieser Hinweise, dann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Markenfälschung. Sie sollten in diesem Fall den Laden unauffällig verlassen und die Polizei informieren.

Produktpiraterie in Europa – Ein Problem direkt aus China?

Deutsche Unternehmen kosten die Fälschungen im Jahr über 50 Milliarden Euro. Allgemein wird geschätzt, dass zwischen fünf und neun Prozent aller Markenprodukte weltweit Fälschungen sind. Viele Verbraucher sind sich der Gefahr bewusst, im Ausland wertlose Fälschungen zu erwerben, nehmen dies jedoch billigend in Kauf. Gründe dafür sind der geringere Preis oder fehlendes Markenbewusstsein.

Häufig wird China die alleinige Schuld an der Produktpiraterie zugeschoben. Tatsache ist: Es stammen viele Fälschungen aus China. Kein Wunder, denn mit über 1,3 Milliarden Einwohnern mangelt es nicht an billigen Arbeitskräften.

Die chinesische Regierung hat jedoch schon gehandelt. Das Markenrecht des Landes wurde an das europäische Niveau angepasst und Markenfälscher werden bei Bekanntwerden hart bestraft. Problematisch ist allerdings die Durchsetzung der Maßnahmen. Aufgrund der Größe und Einwohnerzahl des Landes sind die zuständigen Stellen auf Meldungen durch die Markeninhaber angewiesen.

Andere Länder mit häufigen Plagiaten

China ist für die Plagiate nicht allein verantwortlich. Generell besteht das Problem der Markenfälschung in vielen vorwiegend asiatischen Ländern. Dazu zählen neben China auch die angrenzenden Staaten Taiwan, Indien und Pakistan sowie die Metropole Hongkong. Auch aus Singapur und Thailand kommen Plagiate. All diese Staaten verfügen über eine hohe Einwohnerdichte und niedrige Löhne. Dadurch müssen die Menschen jeden Arbeitsplatz unabhängig von den Bedingungen akzeptieren. Langfristig werden sich Markenfälschungen nur durch eine Verbesserung der Lage in diesen Ländern bekämpfen lassen.

Strafen und weitere Konsequenzen bei Markenfälschung

Beschlagnahmt der Zoll Fälschungen, gerät der Verkäufer ins Visier der Fahnder. Häufig kann der Käufer anhand einer Beschreibung, eines Kaufbelegs oder einer EC-Zahlung nachweisen, in welchem Geschäft der Kauf getätigt wurde.

Wenn der Zoll nun den gewerblichen Verkauf von Plagiaten nachweist, drohen dem Verkäufer Geldstrafen, Schadenersatzforderungen und weitere Konsequenzen nach dem Recht des jeweiligen Landes. Handelt es sich nachweislich um ein Versehen, kommt der Verkäufer möglicherweise mit der Vernichtung der gefälschten Artikel davon.

Konsequenzen für Käufer und Wiederverkäufer

Für Sie als Käufer gilt meist, dass Sie keine Strafe erwartet. Voraussetzung dafür ist allerdings der Kauf zum privaten Gebrauch bis zu einem Wert von 430 € pro Person. In diesem Fall dürfen Sie die Ware unbehelligt behalten, unabhängig davon, ob Sie von der Fälschung wussten oder nicht.

Wird jedoch dieser Wert überschritten oder besteht der Verdacht, dass die Waren für den Weiterverkauf bestimmt sind, wird es deutlich teurer. Können Sie den Preis der Waren nicht nachweisen, wird er von den Zollbeamten geschätzt. Folgende Geldbußen drohen:

  • Beim Überschreiten der Freigrenze bis zu 700 € ist ein pauschaler Steuersatz von 17,5 % nachzuzahlen.
  • Für darüber hinausgehende Werte erhebt der Zoll 19 % Umsatzsteuer sowie eine warenabhängige Zusatzsteuer. Zusätzlich darf der Zoll die Fälschungen einziehen und vernichten.

Beim Verdacht auf den gewerblichen Weiterverkauf von Plagiaten müssen Sie mit einer Anzeige und strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Hier drohen hohe Geldbußen und eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

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